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Beamtenpension oder Privatrente – Welche ist die beste Altersvorsorge für Beamte?

Lehrer, Berufssoldaten, Angestellte des öffentlichen Dienstes – Staatsdiener profitieren nicht nur von einem anständigen Einkommen, sondern dürfen sich auch über lebenslange Unterstützung aus der Sozialversicherung und Rentenversicherung freuen. Selbst im Fall einer Dienstunfähigkeit des Beamten tritt der staatliche Pensionsanspruch in Kraft und sichert dem Angestellten die Auszahlung einer Frührente, auch Ruhegehalt genannt. Aber wie unfehlbar ist die gesetzliche Altersvorsorge für Beamte wirklich?

Im Zuge der ständig wechselnden Rentenpolitik sind Selbstständige und Beamte gleichermaßen besorgt um die finanzielle Absicherung im Alter. Denn obwohl Berufstätige des öffentlichen Dienstes auch nach Ablauf der Dienstzeit Anspruch auf regelmäßige Auszahlungen durch den Staat haben, kann der während der Berufszeit geführte Lebensstandard im Ruhestand oft nicht aufrechterhalten werden.

Reicht die staatlich geförderte Pension als Altersvorsorge für Beamte? Wir informieren Sie über die Vor- und Nachteile der Beamten-Rente und zeigen Ihnen die Möglichkeiten eines privaten Sparplans. ETFs bieten hierbei gute Möglichkeiten zur Überwindung einer möglichen Versorgungslücke.

Beamtenpension – So wird Ihre finanzielle Zukunft vom Staat geregelt

Laut der Fürsorgepflicht (§78 Bundesbeamtengesetz) ist der Staat dazu verpflichtet, Beamte ihr ganzes Leben lang finanziell zu unterstützen. Die Beamtenversorgung tritt in Kraft, sobald ein im Dienst des Staates Angestellter seinen Beruf über mehr als 5 Jahre hinweg ausgeübt hat. Die Höhe der im Pensionsalter effektiv werdenden Rentenzahlung richtet sich nach dem Verdienst während der letzten beiden Jahre vor dem Ruhestand. Außerdem wird zur Berechnung des Pensionsanspruchs die Länge der Dienstzeit hinzugezogen und der Beamte in eine Besoldungsgruppe eingeteilt. Befindet sich ein verbeamteter Arbeitnehmer bei Pensionsantritt bereits 40 Jahre im Dienst und führte seine Arbeit über die gesamte in Vollzeit aus, so stehen ihm 71,75 Prozent des letzten Gehaltes zu. Eine Stelle in Teilzeit, ein verspäteter Berufseinstieg oder frühzeitiger Ruhestand mindert den Betrag der Pension im Alter entsprechend.

Folgt man der Faustregel, dann benötigen Pensionäre allerdings rund 80 Prozent ihres bisherigen Einkommens, um den bis dato geführten Lebensstandard weiterführen zu können – die gesetzliche Pension für Beamte kann diese Voraussetzung also auch im Fall des höchstmöglichen Rentenanspruches nicht erfüllen.

Ein Wegweiser-Icon symbolisiert die verschiedenen Möglichkeiten der Altersvorsorge für Beamte

Private Altersvorsorge für Beamte – Welche Möglichkeiten gibt es?

Glücklicherweise bedeutet diese Versorgungslücke (auch Pensionslücke genannt) nicht, dass Sie als Beamter im Ruhestand Ihre Ansprüche drastisch herunterschrauben oder sich ausschließlich von Wasser und Brot ernähren müssen. Finanzielle Absicherungen durch Riester- oder Basisrente, private Sparpläne sowie die Geldanlage in Investmentfonds oder ETFs sind nicht nur effektive Maßnahmen der Vorsorge gegen finanzielle Engpässe im Alter, sondern lassen sich auch individuell an die Bedürfnisse und Gehaltsvorstellungen des Anlegers anpassen. Die Honorarfinanz AG hilft Ihnen dabei, Ihr Vermögen profitabel zu investieren.

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Beamte können sich freiwillig gesetzlich versichern

Beamten stehen insofern alle finanziellen Möglichkeiten offen, als dass sie sich neben der Beamtenpension auch noch in die gesetzliche Rentenkasse (Betriebsrente) einkaufen können. Erlaubt ist die Einzahlung von bis zu 1.246,20 Euro monatlich – Abgaben, die obendrein zum Teil von der Steuer abgesetzt werden können. Gerade in Zeiten niedriger Zinsen und mangelnder Möglichkeiten der risikofreien Geldanlage erweist sich der Eintritt in die gesetzliche Rentenversicherung als interessante Lösung für die Altersversorgung von Beamten.

In Form eines Icons sind die drei Säulen der Altersvorsorge abgebildet, auf die Beamte zurückgreifen können

Die Pensionslücke schließen

Dank doppelter Altersvorsorge als Beamter im Ruhestand finanziell abgesichert sein.

Abgesichert durch die Rürup-Rente

Unter Selbstständigen und Beamten als Altersvorsorge gleichermaßen beliebt ist die Basisrente, auch Rürup-Rente genannt. Zwar erhält der Anleger im Vergleich zu der staatlich geförderten Riester-Rente keine Zulagen vom Staat, kann die eingezahlten Beiträge aber zu einem Anteil von bis zu 88 Prozent von der Steuer absetzen. Besonders für gutverdienende Beamte und Freiberufler lohnt sich die Investition aufgrund des deutlichen Steuervorteils. Anders als die klassische Privatrente kann die Rürup-Rentenzahlung allerdings erst nach Beendigung der Ansparphase und ausschließlich in der Form monatlicher Zahlungen an den Rentner ausgeschüttet werden.

Hier die Vor- und Nachteile der Basisrente nochmals im Überblick:

Vorteile

in 2019 sind Beiträge zu 88 % steuerlich abzugsfähig
(später bis zu 100 %)
angespartes Kapital kann nicht gepfändet werden
derzeit beitragsfrei in der Krankenpflichtversicherung

Nachteile

frühester Rentenbeginn mit 62 Jahren
 Auszahlung nur als lebenslange Rente möglich
nicht vererbbar


Sparen mit der staatlich geförderten Riester-Rente

Beamte mit Familie sollten außerdem die Vorsorge über die sogenannte Riester-Rente in Betracht ziehen. Als versicherungspflichtiger Arbeitnehmer erhalten sie neben einem Betrag von 175 Euro monatlich auch noch 185 Euro Kindergeld als Förderung. Für Kinder, die nach 2008 geboren wurden, zahlt der Staat in der Riester-Versorgung sogar 300 Euro an Beamte. Die Besteuerung der ausgezahlten Beträge erfolgt nachgelagert erst bei Rentenbezug. Außerdem können Rentenzahlungen der staatlich geförderten Riester-Rente nach Abschluss der Ansparphase zu einem Anteil von bis zu 30 Prozent in einer Einmalzahlung an den Pensionär ausgezahlt werden.

Die Vor- und Nachteile der Riester-Rente im Überblick:

Vorteile

 steuerfreie Zuschüsse vom Staat über Grundzulage
 angespartes Kapital kann nicht gepfändet werden
 zusätzliche Günstigerprüfung durch Finanzamt, ob Steuererstattung vorteilhafter wäre

Nachteile

 Rente muss voll versteuert werden
 frühester Rentenbeginn mit 62 Jahren
 Nachteile bei Wegzug ins Ausland

Da Sie als Beamter im Vergleich zu freien Arbeitnehmern eine relativ hohe Arbeitsplatzgarantie besitzen, können Sie Riester-Produkte wählen, die mit einem höheren Risiko, aber auch mit einer besseren Rendite verbunden sind.

Lassen Sie sich in einer unabhängigen Anlageberatung zu Ihren Möglichkeiten zur Altersvorsorge als Beamter beraten.

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Ein Daumen hoch als Icon symbolisiert die Rendite der Zusatzrente für Beamte

Die Zukunft selbst in die Hand nehmen – Privatrente für Beamte

Als Beamter können Sie sich von der Angst vor der Armut im Alter getrost verabschieden. Die Beamtenpension sichert Ihnen auch über die Dienstjahre hinaus eine Mindestversorgung, eine Pflegeversicherung und eine finanzielle Absicherung gegen Dienstunfähigkeit. Darüber hinaus können Sie bei guter Beratung zur Altersvorsorge für Beamte Ihr Beamtengehalt auf lange Sicht so anlegen, dass Sie und Ihre Angehörigen auch nach Abschluss Ihrer Dienstzeit ein äußerst komfortables Leben führen können. Sie entscheiden dabei frei, worin Sie Ihr Kapital bis zur Pension anlegen und wie die Gewinnausschüttung der Zusatzrente vorgenommen werden soll.

Die kompetenten Berater der Honorarfinanz AG arbeiten unabhängig und ganz ohne Provision. Ihre Wünsche und Ansprüche an einen privaten Sparplan mit hoher Rendite stehen bei unserer Honorarberatung an erster Stelle. Gerne beraten wir Sie zu allen Möglichkeiten der Altersvorsorge für Beamte und stellen sicher, dass Sie das richtige Modell für eine unbeschwerte Zukunft finden.

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Mit Investmentfonds in die Zukunft investieren

Staatsdiener in Deutschland müssen sich in der Regel nicht allzu große Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen. Das Beamtentum wird vor allem für seine Sicherheit und sozialpolitischen Vorteile von vielen Berufseinsteigern als attraktive Karriere wahrgenommen. Was die Altersversorgung betrifft, stehen dem Beamten daher nicht nur alle Türen, sondern auch der Aktienmarkt offen. Private Sparpläne, der Kauf von Aktien oder die Investition in ETFs (Exchange Traded Funds) orientieren sich an der Entwicklung der Börse und sind somit zwar mit einem höheren Risiko verbunden als die gesetzliche Rentenversicherung oder die Rürup-Rente, bedeuten aber auch größere Gewinnspielräume bezüglich der Rendite des angelegten Vermögens.

Das Besondere an privaten Fondssparplänen als Altersvorsorge für Beamte ist deren Flexibilität und Möglichkeit der individuellen Anpassung an die Risikobereitschaft und Lebenssituation des anlegenden Beamten. So kann die Höhe der Einzahlungen in den meisten Privatrenten auch während der Ansparphase beliebig angepasst werden und ggf. die Liquidität des versicherten Beamten auch in Zeiten finanzieller Engpässe gewährleisten. Außerdem kann die Pension aus einer Privatrente nach Wunsch problemlos in einer Summe oder in monatlichen Raten ausgezahlt werden.

ETFs als liquide Altersvorsorge

Niedrige Verwaltungskosten und geringe Handelsspannen – das ist es, was die hohe Rendite von ETF-Fonds ausmacht. Im Vergleich zu Aktien bieten ETF-Fonds die gleiche Flexibilität, da sie ebenso einfach an der Börse gekauft oder verkauft werden. Grundsätzlich sind Sie eher risikoavers? Gerade für die Altersvorsorge sinkt die Risikobereitschaft meist, da jeder im Alter unabhängig bleiben will. Mit ETFs haben Sie die Möglichkeit in ganze Anlagemärkte zu investieren, was zu einer breiten Streuung des Vermögens führt und das Risiko somit sinkt. Mit ETFs im Alter wohlfühlen!

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Davor Horvat

Davor Horvat ist seit 1995 in der Finanzbranche tätig. Als staatlich zugelassener Honorar-Anlageberater konzentriert er sich auf ganzheitliche Finanz- und Liquiditätsplanung mit Fokus auf Exchange Traded Funds (ETFs). Davor Horvat ist Gründer und Vorstand der Honorarfinanz AG. Seine mehr als 25-jährige Erfahrung in der Finanzbranche gibt er in zahlreichen Publikationen und Interviews, aber auch in Seminaren an Anleger weiter.


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